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Iboga initiiert werden – ein Übergang

  • ibogaspirit0
  • 20. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit




Eine Iboga Initiation ist kein therapeutisches Angebot im klassischen Sinn und keine spirituelle Erfahrung „zum Ausprobieren“. Sie ist ein bewusster Übergang, eine Schwelle im Leben eines Menschen. Wer sich auf Iboga einlässt, entscheidet sich für eine Begegnung mit sich selbst, die nichts beschönigt und nichts auslässt. Was gebraucht wird, ist da – nichts Überflüssiges, nichts Fehlendes. Der Raum sollte energetisch gereinigt werden.Unsere Einweihungen finden bewusst nicht in Kliniken statt, sondern in privaten oder eigens angemieteten Unterkünften, in einem geschützten, klar gehaltenen Rahmen. Der Ort ist funktional, ruhig und warm – nicht sakral im äußeren Sinne, sondern leer genug, damit sich das Wesentliche zeigen kann. Auch eine Jurte oder auch ein Tinyhause würde gehen. Wichtig ist, dass ein abgeschlossener Raum, der ausschließlich für die Zeremonie genutzt wird, zum Raum des Übergangs.Die Initiation wird von einem Iboga Priester, Schamanen oder einem erfahrenen Tripsitter begleitet. Durch die lange Beobachtungszeit können auch zwei Verantwortliche für Dich bereit stehen. Bei Detox Behandlungen machen wir immer maximal zwei Initianten gleichzeitig. Iboga ist kein kollektives Erlebnis, sondern eine zutiefst persönliche Innenschau.Ankommen & VorbereitungDer angehende Initiant trifft idealerweise viele Stunden vor Beginn der eigentlichen Einweihung ein. Diese Zeit dient dem Ankommen, dem gegenseitigen Kennenlernen und gibt dem Verantwortlichen einer ehrlichere bzw. direkteren Eindruck des Bewusstsein zustand und verhilft damit zu einer besseren Einschätzung der Situation und der Dosierung. Wenn Angehörige oder nahestehende Menschen dabei sind, werden diese in das erstes Gespräch mit einbezogen – aus Verantwortung und Fürsorge.Alle organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Dinge werden vor Beginn geklärt. Danach richtet sich der Fokus vollständig nach innen.Besteht eine Abhängigkeit, liegt die letzte Einnahme in der Regel mindestens zwölf Stunden vor der Initiation. Viele Menschen kommen deshalb bereits mit beginnenden Entzugs Symptomen an, dass ist aus folgenden Gründen nicht Vorteilhaft: 1) Man bekommt nichts mehr von den Sachen mit. Kann keine Info mehr behalten, weil man nicht mehr denken kann und einfach nicht mehr funktioniert 2) wir besprechen am ersten Abend, den ganze Ablauf der nächsten Tage. All die wichtigen Dinge 3) dann isst man nicht. meist haben Initianden schon am Vortag, wegen der Aufregung auch schon nicht (gut)geschlafen und schläft dadurch dann auch nicht mehr vor der Initation und geht dann extrem übermüdet in diesen langen und sehr anstrengenden Prozess.

4) Nimm die letzte Substanz Versorgung wie mit der Begleitperson vereinbart und besprochen. Es ist wahrscheinlich gut gemeint, aber aus den genannten Gründen hier nicht Vorteilhaft, im Gegenteil!. Vor der Einnahme spricht der Priester über das, was kommen kann: über den veränderten Zeitfluss, über Visionen, über körperliche Einschränkungen und darüber, wie wichtig es ist, sich dem Prozess hinzugeben, statt ihn kontrollieren zu wollen. Der Initiant wird immer wieder daran erinnert, dass er nicht allein ist und jederzeit Unterstützung erhält. Vor der Einnahme bekommt der Initiant Zeit für sich – zum Stillwerden, Meditieren oder Beten. Gedanken, Absichten und innere Fragen dürfen sich mit der Substanz verbinden. In diesem Moment richtet sich der Geist auf das aus, was wesentlich ist.


Die Einnahme erfolgt in Kapseln. Danach zieht sich der Initiant meist in den abgedunkelten Initiationsraum zurück. Die äußere Welt tritt zurück, die innere öffnet sich.


Phase 1 – Einsetzen der WirkungIn den ersten Stunden bleibt der Priester durchgehend in der Nähe, meist im selben Raum. Es besteht ständiger Sichtkontakt. Der Initiant wird eng begleitet, beobachtet und unterstützt. Körperliche Reaktionen, emotionale Prozesse oder Erbrechen werden achtsam gehalten. In dieser Phase entfaltet sich die Wirkung oft intensiv.

Phase 2 – Vertiefung & ProzessNach den ersten Stunden werden die Abstände der Kontrollen größer, die Präsenz bleibt jedoch konstant. Bei jedem Anzeichen von Unwohlsein wird sofort reagiert. Körperliche Parameter wie Atmung, Puls und allgemeiner Zustand werden regelmäßig überprüft. Der Initiationsprozess entfaltet sich nun in seiner Tiefe. Visionen, Erinnerungen und innere Bilder können auftauchen. Der Zeitbegriff verändert sich. Der Initiant wird ermutigt, nichts zu unterdrücken und sich dem inneren Fluss anzuvertrauen.

Phase 3 – Übergang & AusklingenDer gesamte Initiationsprozess dauert in der Regel 24 bis 36 Stunden. Schlaf ist selten, Unruhe gehört dazu. Es werden keine beruhigenden Medikamente verabreicht. Der Körper und die Psyche gehen ihren eigenen Weg. Der Initiant wird darin gehalten, erinnert und begleitet, dass alles, was jetzt geschieht, Teil des Übergangs ist.


Tag 2 – Begleitung nach der Initiation Auch in der darauffolgenden Nacht bleibt der Initiant nicht allein. Viele Menschen sind emotional unstabil, verwirrt, körperlich empfindlich und brauchen zuspruch, liebe aufbauende Worte und Präsenz. Alleinsein wäre in dieser Phase nicht angemessen. Mit Zuspruch und Erinnerung daran, dass das Schwerste nun bereits geschafft ist, wird diese letzte Phase bis zum Ende begleitet.Nachbetreuung & IntegrationNach der Rückkehr nach Hause wird empfohlen, Iboga-Wurzelrinde in Microdosen einzunehmen, um Stabilität und Integration zu unterstützen. Eine bewusste Ernährung, viel Wasser, Wärme, Saunagänge oder heiße Bäder helfen dem Körper, die Reinigung besser abzuschließen

In den ersten Tagen sollte kein Auto gefahren und keine schweren Maschine bedient werden. Aus energetischen Gründen ist es sinnvoll, größere Menschenansammlungen für mindestens eine ganze Woche zu meiden. Der Mensch ist energetisch neu geboren und die Aura ist noch fein, verletzlich und rein. wir sind noch zu offen und anfällig, für fremde Energien.Besondere Vorsicht gilt für Menschen mit früherer Opiat, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit. Die Toleranz ist vollständig zurückgebildet. Ein Rückfall birgt ein hohes Risiko. Diese Verantwortung kann niemand abnehmen.Iboga gibt keine Garantien. Sie schenkt eine Chance – Klarheit, Wahrheit und einen neuen Ausgangspunkt. Wie dieser genutzt wird, liegt beim Initianten selbst. Bei schweren oder langjährigen Abhängigkeiten würden weitere Sitzungen in dem ersten Jahr sehr sinnvoll sein. Microdosing ist ebenfalls, gerade bei Sucht auch in geringeren Dosen ausreichend, um diese persönliche innere Iboga Führung länger zu

 
 
 

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