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Studien in einem typischen IBOGA Bericht! Dieser Blogbeitrag  spiegelt nicht unsere Meinung wieder und dient lediglich informatorischen Zwecken 



Opioid-Entzug

Iboga wird aufgrund seiner suchtlindernden und auch suchtunterbrechenden Wirkung zum Entzug von Opioiden angewendet. Diese Prozedur kann jedoch auch sehr gefährlich sein, weshalb dabei unbedingt eine intensive Betreuung erforderlich ist. Die schmerzhaften Entzugserscheinungen können bei einer Behandlung mit Iboga gemildert werden bzw. sogar komplett verschwinden. Das Ziel der Behandlung besteht aber nicht nur darin, einen schmerzfreien Opioid-Entzug zu ermöglichen, sondern auch, den Abhängigen von seinem psychischen Verlangen nach Opioiden für immer zu befreien. Der Suchtkranke soll nach der Therapie also keinen Suchtdruck mehr verspüren. Diese Art der Suchttherapie ist sogar sehr erfolgreich, aber birgt auch Risiken.

Eine Follow-up-Studie mit 30 Probanden, welche die Kriterien einer DSM-IV-Opioid-Abhängigkeit erfüllten, belegt, dass 50% der Teilnehmer nach einer Behandlung mit Ibogain (mittlere Gesamtdosis: 1540±920 mg) 30 Tage keinen Opioid-Konsum betrieben. Nach 3 und nach 12 Monaten wurde nochmals eine Kontrolle durchgeführt, es stellte sich heraus, dass trotzdem viele ihren beendeten Opioid-Konsum beibehielten, jedoch sank der Anteil aber über diese Zeiträume [1].

In einer neuseeländischen Studie mit 14 Teilnehmern, über einen Beobachtungszeitraum von 12 Monaten, hat eine einzelne Behandlung mit Ibogain bei allen Teilnehmern das Opioid-Entzugssyndrom reduziert und bei den abhängigen Personen zu einem Absetzen des Opioids geführt oder der Konsum wurde anhaltend reduziert. Am Anfang dieser Studie wurden 15 Personen aufgenommen, jedoch starb eine Teilnehmerin während der Behandlung [2]. Das zeigt auch wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang in Verbindung mit anderen Indikationen ist.

Es gibt sogar noch viele weitere Studien und Forschungsarbeiten über den potenziellen medizinischen Nutzen von Iboga und Ibogain bei einer Opioid-Abhängigkeit. Suchtkliniken, welche den Entzug mit der Naturdroge anbieten, verwenden dabei fast ausschließlich das isolierte Ibogain, da dieser Stoff hauptsächlich an der suchtlindernden Wirkung beteiligt ist.


Da Iboga und Ibogain in Deutschland keine Zulassung als Arzneimittel besitzen, müssen Suchtkranke für eine Therapie mit Iboga bzw. Ibogain ins Ausland reisen, wo diese Substanzen entweder zur medizinischen Behandlung zugelassen sind oder dies rechtlich nicht eingeschränkt ist. Es gibt z.B. in Mexiko, Spanien oder Portugal Privatkliniken, welche den Entzug mit Ibogain durchführen. Behandlungen beginnen beik 7000€ für Entgiftungen

In Mexiko und Portugal haben sich viele Behandlungszentren auf die Suchttherapie mit Ibogain spezialisiert, da in diesem Land die Substanz keinerlei Beschränkungen unterliegt.

Suchttherapie bei weiteren Substanzabhängigkeiten

Iboga und Ibogain soll nicht nur bei einer Opioid-Abhängigkeit den Ausstieg aus der Sucht erleichtern, sondern auch bei diversen anderen Substanzabhängigkeiten, wie z.B. der Kokain-, Nikotin- oder Alkoholabhängigkeit. Hier deuten ebenfalls Studien darauf hin, dass Ibogain oder auch weitere in Iboga enthaltene Alkaloide, wie z.B. Coronaridin, Ibogamin, Tabernanthin und Desethylcoronaridin das Substanzverlangen mildern können.

In einem Forschungsbericht von S.D. Glick aus dem Jahr 1994 wird beschrieben, wie Ibogain die Selbstverabreichung von Kokain und Morphin bei Ratten verringert. Es zeigte sich zusätzlich, dass auch einige andere in Tabernanthe Iboga vorkommende Alkaloide (Tabernanthin, R-Coronaridin, S-Coronaridin, R-Ibogamin, S-Ibogamin und Desethylcoronaridin) dosisabhängig (2,5-80 mg/kg) die Kokain- und Morphinaufnahme verringerten.

Bei einigen der Iboga-Alkaloide war auch am Tag nach der Verabreichung eine Abnahme der Kokain- und Morphinaufnahme zu beobachten, so bei Ibogain, Tabernanthin, Ibogamin, Desethylcoronaridin und bei den R-Enantiomeren von Coronaridin. Es kam sogar bei einigen Ratten nach einer Einzelinjektion oder nach 2 oder 3 wöchentlichen Injektionen des einen oder anderen dieser Alkaloide zu einer anhaltenden Abnahme der Kokain- oder Morphinaufnahme [3].

Die Suchttherapie mit Ibogain kann eine wirksame Behandlung für die Abhängigkeit von Stimulanzien und auch anderen Nicht-Opioid-Drogen sein. In einem ärztlich überwachten Rahmen und von einer Psychotherapie begleitet, kann die Verwendung von Ibogain längere Abstinenzzeiten ohne das Auftreten von Todesfällen oder Komplikationen erleichtern.

Es wurde in einer Studie die Sicherheit und Wirksamkeit von Ibogain (Suchttherapie erfolgte in Kombination mit einer Psychotherapie) bewertet, indem eine retrospektive Studie mit 75 früheren Alkohol-, Cannabis-, Kokain- und Crackkonsumenten durchgeführt wurde. 61% der Teilnehmer sind abstinent. Von den Teilnehmern betrieben 72% davor einen polytoxischen Drogenkonsum. Teilnehmer, welche nur einmal mit Ibogain behandelt wurden, berichteten über eine Abstinenz von durchschnittlich 5,5 Monaten und diejenigen, die mehrmals behandelt wurden, berichteten von durchschnittlich 8,4 Monaten Abstinenz. Es wurden sowohl mit einzelnen als auch mehreren Behandlungen längere Abstinenzzeiträume als vor der ersten Behandlung mit Ibogain beobachtet.

Volkstümliche Verwendung:

Volkstümlich wird Tabernanthe Iboga als Stimulans, Aphrodisiakum und Tonikum bei Schwächezuständen verwendet.

Als rituelle Droge:

Dem Bwiti-Kult in Gabun und im Kongo dient Tabernanthe Iboga seit Generationen als Droge für magisch-religiöse Zwecke. Durch den halluzinogenen Rausch, welcher auch Parallelen zu Dimethyltryptamin (DMT), Lysergsäurediethylamid (LSD) und Psilocybin aufweist, versucht der Kult mit dem Jenseits in Kontakt zu treten. Die Droge wird auch zu Initiationsfeiern genutzt. Bevor ein Stammesmitglied als erwachsen gilt, werden für mehrere Tage hohe Dosen der Pflanze eingenommen, wobei mehrtätige Nahtoderfahrungen und außerkörperliche Erfahrungen beschrieben werden.

Das Halluzinogen Ibogain soll Menschen helfen, von Drogen wie Heroin und Kokain loszukommen.

Gefahrenhinweis:

Mindestens 27 Menschen sind weltweit bereits gestorben, (aber kein einziger dieser tode wurde auf iboga zurück geführt) nachdem sie das Halluzinogen eingenommen haben. Tabernanthe Iboga und die enthaltenen Alkaloide wirken auf bestimmte Suchtrezeptoren, dadurch kann es bei zeitlich zu kurz entfernten Suchtmittelkonsum oder Mischkonsum zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Des weiteren wird beschrieben, dass Iboga Tabernanthe in Verbindung mit Herzproblemen gefährlich sein kann. Wir empfehlen keinen menschlichen oder tierischen Konsum.

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